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      American Dreams: Lost and Found

      1984 58 min. Documentary List
      Reviews Filmmaker James Benning examines the political landscape by examining Arthur Bremer's diaries. Read More Read Less

      Audience Reviews

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      Audience Member James Benning, ein prominenter Experimentalfilmer aus den USA, ist hier, in Wien, ein großer Name. Wohl größer als in seiner Heimat. Das liegt nicht nur an der lebendigen Avantgardeszene, und dem damit einhergehenden Publikumsanspruch, sondern auch daran, dass eine Handvoll Filmwissenschaftler hier über ihn forschen, und das Österreichische Filmmuseum recht regelmäßig DVDs und Publikationen von und über ihn veröffentlicht. American Dreams wurde 2012 vom ÖFM restauriert und ist eines der Vorzeigestücke des Museums. Der Film ist Avantgarde durch und durch, eigentlich schwer in ein Bewertungsschema für konventionellen Film zu zwängen, aber dennoch - ich will diesen Film nicht missen, und wenn möglich, irgendwann noch einmal sehen! Raffiniert und vielschichtig, und auch eintönig bis zum Beinahekollaps, erzählt" Benning einerseits die Karriere des Baseballers und Home-Run Kings Hank Aaron und parallel die Geschichte von Arthur Bremer, der 1972 einen Anschlag auf den Präsidentschaftskandidaten George Wallace verübte. Aarons Karriere wird über Baseballsammelkarten, Fanartikel und ähnliches dargestellt, die den Großteil des Bildes ausfüllen, während Text aus Bremers Tagebuch stetig am unteren Rand entlangläuft. Die Tonspur enthält einerseits Interviews und Reden die einen generellen Überblick über politische und gesellschaftliche Ereignisse der Zeit geben, und von populären Songs aus dem jeweiligen Jahr unterbrochen werden. Der Film geht chronologisch vor, startet 1954 und endet 1976 (so wie Aarons MLB Karriere). Was bisher geschildert wurde mag spannend klingen, ist es aber nicht. Bis man entschlüsselt hat um was es geht, und zu verstehen beginnt wie sich die verschiedenen Sachverhalte auf der Leinwand zueinander verhalten, dauert es. Der Film eignet sich auch wunderbar für ein kleines Nickerchen zwischendurch. Man verpasst eigentlich nichts. Warum bekommt der Film dennoch so eine hohe Bewertung? Weil Benning es auf geniale Weise schafft einen großen Sinnzusammenhang zu erschaffen. Sicher eine halbe Stunde lange, hatte ich keine Ahnung was auf der Leinwand von sich ging und im Nachhinein betrachtet muss ich die Schuld bei mir suchen - es war alles da. Benning behandelt den Zuseher als Subjekt - etwas, das im kommerziellen Kino so gut wie nicht vorkommt - er gibt keine Erklärung aber genug Hinweise und Inhalte, um zu entschlüsseln um was es geht. Dies ist kein abstrakter oder absurder Nonsense-Experimentalfilm, American Dreams ist narrativ wage ich zu behaupten - sogar doppelt narrativ - und genial. Rated 4.5 out of 5 stars 02/26/23 Full Review Read all reviews Post a rating

      Movie Info

      Synopsis Filmmaker James Benning examines the political landscape by examining Arthur Bremer's diaries.
      Director
      James Benning
      Genre
      Documentary
      Original Language
      English